Ihr Weg zur Selbstliebe

Ihr Weg zur Selbstliebe.

Posted By Claudia Turecek | Juli 22, 2019 | No Comments

in Anlehnung an den Vortrag von Robert Betz: „Mit Mut zur Veränderung deine Wahrheit leben“. So klappt es mit der Selbstliebe.

Ein Kinobesuch einmal anders.

Am 11.7.2019 hat Robert Betz Wien besucht und einen Vortrag zur Selbstliebe und Mut zur Veränderung gehalten. Das Gartenbaukino war bis auf den letzten Platz besetzt und darunter auch sehr viele Männer.

Scheinbar gibt es immer mehr Menschen unterschiedlichen Alters, die sich mit DEN Fragen des Lebens und Selbstliebe beschäftigen und bereit sind in ihr Innerstes zu hören.

Als Robert Betz die Bühne betrat, wurde es still und wir schauten alle gebannt nach vorne und waren neugierig was uns erwartet.

Dem Leben eine neue Richtung geben, auf zur Selbstliebe.

Robert Betz steht für Transformation, dem Leben eine neue Richtung geben… Er hält Vorträge zum Aufwachen und Seminare, die dein Leben verändern, wie er selbst von sich schreibt und sagt.

„Dein Weg zur Selbstliebe“ nannte er seinen Vortrag für diesen Abend und ich möchte diesen Blogartikel nutzen, um meine Notizen und Gedanken mit Ihnen zu teilen.

Von Einstiegsworten keine Spur, er kam für mein Empfinden sehr rasch auf den Punkt und forderte uns alle auf:

„Sag JA zu dir.“

Robert Betz

Er ermutigte uns, UNSERE Wahrheit zu suchen, sowie diese dann auch zu leben, in dem er uns als Geist-Seele Wesen bezeichnete. Die heutige Zeit betitelte er als Zeit der Transformation und gleichzeitig als Privileg und bat uns das Geschenk des Lebens zu empfangen.

Wir alle führen ein Leben der Unbewusstheit, ohne jeder Betriebsanleitung und gleichzeitig ein Leben der Bewusstheit, des offenen Herzens, mehr oder weniger mit Betriebsanleitung.

Unsere Kindheitserfahrungen prägen unser heutiges Leben und unsere Fähigkeit zur Selbstliebe.

Er macht seine Theorien hauptsächlich an der Erziehung eines jeden fest, und erinnerte uns des Öfteren an unsere Kindheitserfahrungen.

Robert Betz bat uns, unsere Eltern als Kinder zu sehen.

Da sie ihre eigenen Erfahrungen machten, wussten sie es in vielerlei Hinsicht nicht besser und konnten es auch nicht besser machen.

Kinder benötigen 3 Dinge, die essentiell für deren Existenz und Entwicklung sind.

  1. Körperliche Berührungen
  2. Emotionale Sicherheit
  3. Mentale Abhängigkeit: gesehen werden, sich erwünscht fühlen

Wir wurden zum Innehalten aufgefordert und zur kurzen Reflexion, welcher dieser 3 Dinge wir als Kind ausreichend, genug, oder gar nicht erlebt haben.

Ich will JETZT mich. Ich gebe mir JETZT selbst Aufmerksamkeit, Lob, Liebe und Anerkennung. Das waren seine Worte im Anschluss der Minuten, wo wir in unser Innerstes hineingehört haben.

Kinder, die Top Strategen unserer Zeit.

Als Kind hatten wir alle unsere Strategien und sind in unterschiedlichste Rollen geschlüpft. Die einen waren unauffällig, die anderen von Leistung getrieben, es gab die Rebellen, die lieber negative Aufmerksamkeit bekamen, als gar keine, es gab die ewig kränklichen, die Familienclowns, und die, die sich je nach Begebenheit situationsbedingt verstellten. Welche Rolle war Ihre?

Bis zum 6. Lebensjahr ist es vollbracht, wir verstellen uns, bleiben nicht natürlich und erfüllen brav die Erwartungen anderer, und entsprechen all den Anforderungen an unser Leben. Wie verschlossen ist unser Herz!

Die Erwartungen anderer zu erfüllen, ist natürlich das Gegenteil von Freiheit.

Vom Leben geliebt fühlen mit mehr Selbstliebe.

Wir sind die Schöpfer unseres Lebens, wir erschaffen es. Wir alle haben ein Opferbewusstsein und ein Schöpferbewusstsein, und alleine wir, jeder für sich, entscheidet täglich aufs Neue, welchem Bewusstsein er die Macht gibt.

Unsere Gedanken, unsere Gefühle, die Emotionen erzeugen, unsere Worte, unsere Werte und Handlungen sind wesentlich für unsere eigene Lebenswirklichkeit.

Die Liebe als Transformator.

Das versteht unser Kopf meist kaum. Unser Herz weiß es. Ich bin pure Liebe.

Ein Denker sei demnach nicht schlecht, lediglich falsch programmiert.

Wie das Leben so spielt.

In den 20iger Jahren erfüllen wir meist vorbildlich die Erwartungen anderer. So geht es in der Welt draußen zu.

In den 30iger Jahren gehen wir mehr nach außen, wir sind strebsam, erfolgreich, fleißig, bauen Häuser und gründen Familien. Leistung ist unser ständiger Begleiter, der uns anspornt zu tun, zu tun, zu tun und zu tun. „Haste was, biste was“! Ich bin jemand in den Augen anderer.

Die 40iger und 50iger Jahren sind oft geprägt von Krisen, Krankheiten und Konflikten. Wir kommen drauf, es fehlt uns etwas.

Hier jetzt NEIN zu sagen und sich gegen den Verrat am eigenen Herzen aufzulehnen und zu sagen, was man wirklich denkt, schaffen nur die wenigsten.

Ist es Ihnen auch so ergangen?

Die Selbstliebe geht eng mit der Selbstverurteilung einher.

Das Herz ist unser Zentrum. Die Liebe, Freude und Weisheit besitzen außerordentliche Führungskompetenzen, so wir es zulassen.

Fühlt es sich richtig und rund an, was Sie arbeiten?

Ist das, was Sie in Ihrer Beziehung zu sich selbst und zu Ihrem Partner leben, stimmig?

Neben dem Zentrum, ist unser Herz auch das perfekte Stimmigkeitsbarometer und gibt uns innerhalb von Sekunden eine Antwort auf die oben gestellten Fragen. Haben Sie gehört, welche Antworten es Ihnen innerhalb von 1, 2 Sekunden auf die oberen Fragen gegeben hat?

Fühlt sich etwas ist stimmig an, ist es die Stimme des Herzens, die zu uns spricht.

Werden wir wahrhaftiger und mutiger unsere Wahrheit zu leben! Sich selbst zu lieben bedeutet auch von anderen geliebt zu werden, hier spricht Robert Betz von Resonanz. Wir erkennen im anderen stets etwas, was uns an uns stört. Die Kritik an anderen ist demnach die Kritik an uns selbst, das Echo des eigenen Kritikers. Denken Sie an Mobbing. Verurteile ich mich selbst, werde ich von anderen verurteilt. Ganz nach dem Motto, wie man in den Wald hineinruft, so ruft er zurück. Was stört Sie „an anderen“, wofür verurteilen Sie „andere“?

WAF.

In einer geführten Meditation werden wir gebeten uns auf die Wahrnehmung, das Annehmen und das Fühlen zu konzentrieren. Diese Drei bringen unser Leben, die Dinge in Fluss. Ich nehme wahr, welche Gefühle hochkommen, ich frage mich, was ich verändern möchte. Was und wie möchte ich gelebt haben? Und Sie?

Unsere Glaubenssätze geben den Ton an.

Erfahren wir als Kinder wertlos und machtlos zu sein, macht uns das unsicher.

Wir erfahren, Liebe bedeutet Schmerz.

Diese Annahmen nennt man Glaubenssätze. Wir werden mit ihnen erwachsen. Sie sind unsere treuen Begleiter.

Die Reue am Totenbett.

Was bereuen Menschen, die sterbenskrank sind und im Totenbett liegen?

„Ich hätte mich entscheiden können, ein glückliches Leben zu leben.“

  • zu sehr damit beschäftigt gewesen zu sein, die Erwartungen anderer zu erfüllen.
  • ihre Gefühle nicht ausgedrückt zu haben.
  • zu hart gearbeitet zu haben.
  • ihre Freundschaften nicht ausreichend gepflegt haben.

Lasst uns danke sagen.

Wir müssen unsere körperlichen Empfindungen wahrnehmen. Sie sind Botschaften der Seele. Der Körper ist unser Wahrheitsdetektor. Der Körper möchte uns etwas sagen, wenn wir krank sind. Durch das Fühlen erlange ich Erfüllung. Unseren GeDANKEN zuhören, mach dein Denken zum DANKEN. Liebe und Dankbarkeit sind der Klebstoff für unser Leben. Nicht was, wie wollen Sie leben?

Robert Betz spricht von der lebendigen Vergangenheit, die in uns gespeichert ist. Fehler sind die wichtigsten Erfahrungen, die wir machen und gemacht haben. Und das Vergeben geht mit verstehen einher. Das Kind in uns hat solange die Macht über uns, bis wir fähig und bereit sind, hinzuhören und zu verstehen. Wer möchte schon nach dem Motto leben: „Das Leben ist wie eine Hühnerleiter, kurz und beschissen.“ Sie etwa?

Wir schwingen uns in Balance.

Unser Körper hat Dualität, 2 Ohren, 2 Arme, 2 Beine, 2 Nieren. Wir brauchen den Ausgleich, die Balance und benötigen die Schwingung und das Pendeln. Machen. Tun. Sein. Geschehen lassen. Loslassen. Annehmen. Danken.

Unser Leben wird uns solange Stellvertreter schicken, sei es der Chef, die Kollegen, Freunde, die Geschwister, und Partner, solange ich nicht mit meinen Eltern in Klarheit und Frieden bin. Daher bringen wir Takt und Rhythmus in unser aller Leben.

Wir alle entscheiden uns jeden Tag aufs Neue für die Schöpfer-, oder Opferhaltung. Ich entscheide mich eine Liebende zu sein und bin bereits im Voraus dankbar dafür. Und Sie?

Als Arschengel bezeichnet Robert Betz die Knopfdrücker, Arsch steht für den Kopf, Engel für unser Herz. Was dich betrifft, trifft dich. Der Arschengel legt die Finger in unsere Wunden, fordert uns auf die Projektion auf andere zu stoppen und uns eine Freiheitserklärung zu erlauben: „Ich gehe den Weg des Herzens, ich erlaube mir, mich zu lieben und halte mein Herz stets offen.“ Den anderen lasse ich so, wie er ist und erkenne das Kind im anderen.

Entspannen, um zu empfangen.

In der nächsten kurzen aber sehr wirkungsvollen Meditation, richten wir, jeder für sich ein Licht einer Kerze auf unser Herz. Wir halten an, um inne zu halten, sonst hält uns das Leben an. Die Frage zum Reflektieren danach lautete: „Wo bin ich erstarrt?“

Wir sind selbst Schuld und haben einiges falsch gemacht, wenn wir am Feierabend zu müde sind, um zu feiern, weil wir zu erschöpft sind. Gönnen wir uns genügend bewusste Pausen. Alle Dinge, die wir machen, UM ZU machen, sollten uns zu denken geben. Was nährt Sie? Wieso haben Sie einen Partner? Wieso gehen Sie ins Fitnessstudio? UM ZU?

So klappt es mit der Selbstliebe.

Robert Betz schafft es immer wieder, die Menschen im Kinosaal mit seinen Fragen aus der Reserve zu locken. Er hört von seinen Klienten und Seminarteilnehmern, dass sich diese immer wieder mit Konflikten auseinandersetzen müssen, anstelle, dass sich Mensch mit anderem Mensch an den Tisch zusammensetzt und miteinander redet. Viele Paare klagen, sich auseinandergelebt zu haben, Robert Betz behauptet, sie hätten nie wirklich zusammen gelebt.

Es wird Zeit in unsere Wahrheit zu kommen.

Er rät jedem, sich mindestens eine halbe Stunde pro Tag für sich alleine zu reservieren. Paare sollten es schaffen 2-3 Mal in der Woche gemeinsame Zeit einzuplanen, am Wochenende mehr. Ein Raunen geht durch den Saal, als er noch weitergeht und sagt, fahren sie alle 2 Monate ein Wochenende alleine weg. Wir müssen wieder mehr empfangen und genießen, wir müssen mehr da sein. Das Leben zwingt uns sonst in Langeweile und Antriebslosigkeit. Wann haben Sie sich zuletzt ans Fenster gestellt und 5 Minuten in den Himmel gestarrt?

Kinder haben die Macht, also sollten wir anfangen, unseren Kindern unser Herz zu öffnen.

All die Erwartungen, die wir an andere haben, sind Gift für die Liebe. Ein „Soll“ setzt den anderen in Bringschuld. Dabei kann ich mir selbst alles geben. „Du solltest nicht so viel trinken“, oder aber, „Du solltest nicht so viel hinunter schlucken.“

Die Suche nach einem Grund, die Grundsuche kann zur regelrechten Sucht werden. Die Befriedigung lässt uns nach tiefen Frieden suchen. Unsere Unzufriedenheit ist aber die Tür zu unserer Zufriedenheit. Bedenken Sie, für den Frieden braucht es nur einen, für den Krieg immer zwei.

Zusammengefasst von mir für Sie.

Es erfordert viel Mut zur Veränderung, um unsere eigene Wahrheit zu leben.

Der Abend hat mir gezeigt, dass immer mehr Menschen bereit sind für die Selbstliebe. Denn sie ist der Schlüssel dafür, dass wir uns und unsere Mitmenschen annehmen, wie wir und sie sind.

Möglicherweise ist Selbstliebe das Fundament für unser jeder Lebensglück.

Unsere inneren Kinder wahrzunehmen, anzunehmen und zu verstehen, lässt uns unbewusste Verhaltensmuster und immer wiederkehrende Konflikte mit uns selbst und anderen erkennen. Wir erfahren, was hinter unseren Krisen und Krankheiten eigentlich steckt.

Selbstliebe bedeutet sein inneres Kind mit geöffneten Herzen an die Hand zu nehmen und es mächtig sein zu lassen.

Je mehr Frieden wir mit unserer Vergangenheit schließen, desto weniger wird diese unsere Gegenwart und Zukunft beeinflussen.

Selbstliebe heißt für mich, meinem Herzen zu folgen und ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben zu leben. Und was heißt Selbstliebe für Sie?

Weiterführender link: www.robert-betz.com